Persol

Im Jahr 1917 startete Giuseppe Ratti in Turin- Fotograf und Inhaber der Optikfirma Berry in ein Abenteuer: er entwickelte Brillen auf technologisch fortschrittlichstem Niveau, die Schutz, Komfort und optimale Sicht für Sport und Flugpiloten garantieren. So enstehen die Protector-Brillen mit gummieingefasstem Rauchglas, die mit einem elastischem Riemen am Kopf gehalten werden.
1910-1930 wird diese Brille von Flugpiloten, Motorrad – und Autorennfahrern getragen. Ebenfalls in den 20er Jahren werden die berühmten gelb-braun gefärbten Neutralgläser entwickelt. Aus reinstem Siliciumdioxid hergestellte, werden alle Persol -Brillen damit ausgestattet. 1938 wurde dann die Marke Persol gegründet und leitet sich ab von „per il sole“, „für die Sonne“.
Am Ende der 30er Jahre wird ein System namens Mefelcto eingeführt und damit die weltweit ersten flexiblen Brillenbügel. Ebenfalls Ende der 30er Jahre entsteht das Modell Persol Victor Flex, bei dem das Meflecto – System eingesetzt wird.

1957 entsteht das Modell 649, das für die Turiner Straßenbahner konzipiert wurde, die eine großformatige Brille zum Schutz gegen Staub und Zugluft benötigten.
1995 nimmt die 649 an einer Ausstellung, anlässlich der Mailänder Triennale teil und begleitet die Kreationen von Armani, Cartier, Mary Quant, Prada, Rolex und vielen anderen.
In den 60er beginnt Persol nun auch Schutz – und Arbeitsbrillen für Schweißarbeiten herzustellen. Zu dieser Zeit wird die Persol mehr und mehr zum geschätzten Utensil der Reichen und Schönen. Filmgrößen wie Greta Garbo und Steve McQueen tragen
ihre Persol auf dem Set und im Alltag.
Auch in den 80ern versucht man die Gläser der Persol in der Höhe und in der Wüste zu erproben. Testpersonen wie z.B. Reinhold Messner.
1990 entsteht Persol Sport. In dieser Zeit hält die Persol-Brille auch Einzug in den Skisport und in die Formel 1.
Im April 1995 kaufte die Luxottica-Gruppe die Marke Persol auf.

 

Erhältlich in unserem Stammhaus in der Meraner Straße 3 in Innsbruck.


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